Entlastung der Mittelschicht in Israel: Das Thema klingt zwar sehr weit weg, aber funktioniert wohl auch in Deutschland

Israel

Das israelische Parlament hat eine Reihe von Maßnahmen zur Entlastung der Mittelschicht beschlossen. Nach Angaben des Büros von Ministerpräsident Netanjahu in Jerusalem wird vom 1. Januar an die Besteuerung mittlerer Löhne und Gehälter um zwei Prozent sinken. Reiche müssen künftig drei Prozent mehr Einkommenssteuer zahlen. Zudem werden Unternehmen und Kapitaleinkünfte stärker besteuert. Des weiteren entfällt die geplante Erhöhung der Abgaben auf Kraftstoff. Die israelische Regierung reagiert damit auf die Massenproteste gegen die deutlich gestiegenen Wohnungsmieten und Lebenshaltungskosten vom vergangenen Sommer.

Jetzt geht es der Politik und den Banken an den Kragen

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Die Berichte über die Protestbewegung in Deutschland häufen sich. Die Verlage halten sich zwar zurück, um ihre Bank-Werbekunden nicht zu vergraulen, aber die Bewegung bricht sich Bahn und will mit der heutigen Aktion aufzeigen, wo die Verursacher der Krise stecken. Hier gehen nicht kurzsichtige Protestler auf die Strasse. Nein, hier fordern Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, dass die da oben sich selber läutern. Wenn diese dies nicht tun wollen, werden wir erleben, wie sich die Strassen füllen und die Bosse in Politik und Banken zur Zielscheibe werden. Wo kommt nun die Einsicht her, die uns vor Gewalt schützen mag. Sie kommt von...

Die Eisenbahner wollen nicht mit dem Transrapid fliegen...

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Magnetbahnen sind keine Eisenbahnen. Obwohl an eine Spur gebunden, lassen sie sich nicht in das bestehende, bestens funktionierende Eisenbahnnetz integrieren. Die Eisenbahnindustrie ihrerseits hat beschränktes Interesse an Magnetschwebebahnen. Weil kein Kontakt zwischen Fahrzeug und Fahrweg besteht, gibt es kaum Verschleiss und deshalb wenig Wartungsarbeiten. Wer Eisenbahnen liefert, hat aber ein Interesse an Wartungsaufträgen. Vertreter der Magnetbahn-Branche sprechen sogar davon, dass die Eisenbahnhersteller die neue Technik nach Kräften verhindern wollen.
Quelle: NZZ.ch